info@orthopaedie-borbeck.de

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Unsere Leistungen für Sie!

Was wir für Sie tun können

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  • 1. Orthopädie

    Die Orthopädie befasst sich mit Fehlbildungen und Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates (Gelenke, Muskeln, Sehnen, Knochen). Dabei ist sie- wie kaum ein anderes Fachgebiet der Medizin- von chronischen Beschwerden und Krankheitsbildern geprägt. Aber auch plötzlich auftretende Beschwerden sowie Verletzungen und Unfälle gehören zu unserem Fachgebiet.

     

  • 2. Unfallchirurgie

    Wir helfen Ihnen bei akuten und chronischen Verletzungen des gesamten Bewegungsapparates. Sowohl vor, als auch nach operativen Eingriffen geleiten wir Sie gerne durch Ihren Genesungsprozess und stehen Ihnen mit Rat

    und Tat zur Seite.

  • 3. Hand- und Fußchirurgie

    Die moderne Hand- und Fußchirurgie umfasst den gesamten Bereich der Erkrankungen und Verletzungen

    der Hand und des Fußes. Es werden sowohl orthopädische Fehlstellungen als auch frische Verletzungen,

    die an Bändern, Sehnen, Gelenken, Knochen und Gefäßen entstehen können, durch uns operativ und

    konservativ behandelt.

     

    Hand- und fußchirurgische Eingriffe werden in der Regel ambulant mit Betäubung des Armes oder des

    Fußes oder in Vollnarkose vorgenommen. Eine individuelle differenzierte Nachbehandlung,

    wie z.B. das Tragen einer Schiene oder eines Gipsverbandes, Krankengymnastik etc. trägt zur raschen

    Heilung bei. Selbstverständlich prüfen wir zunächst die Möglichkeiten, ihre Erkrankung mit nicht-

    operativen Maßnahmen zu behandeln.

     

    Sprechen Sie uns einfach an - wir helfen Ihnen gerne.

     

  • 4. Manuelle Therapie/Chirotherapie

    Der Begriff „Chirotherapie“ stammt aus dem Griechischen (gf. „cheir“= Hand) und bedeutet übersetzt so viel wie

    „mit den Händen ausführen“. Hiermit ist auch schon eine wichtige Tätigkeit des Chiropraktikers beschrieben:

    Die Behandlung von Gelenken und der Muskulatur mit speziellen Handgrifftechniken. Fälschlicherweise wird bei

     der Chirotherapie oft von „Einrenken“ gesprochen. Tatsächlich lassen sich Gelenke aber nicht so schnell ausrenken.

     

    Tatsächlich können bei Beschwerden und Schmerzen verhärtete Muskeln das Gelenk „einklemmen“ und damit unbeweglich machen. Einige gezielte Handgriffe oder Drehungen können diese Blockaden lösen. Hierbei gelingt

    es, den Nervenreiz für eine kurze Zeit zu unterbrechen, so dass die Muskelspannung sinkt und das Gelenk wieder in die richtige Position gleiten kann. Bevor eine chirotherapeutische Behandlung durchgeführt werden kann, ist eine sorgfältige klinisch- orthopädische und teils auch radiologische Diagnostik erforderlich.

     

    So ist bei bestimmten Erkrankungen wie z.B. akute Bandscheibenbeschwerden, entzündliche Erkrankungen oder Osteoporose von einer Chirotherapie abzuraten.

     

  • 5. Zertifiziertes Arthrose-Center

    Die Arthrose ist eine chronische Gelenkerkrankung, die vor allem Menschen mittleren und höheren Alters betrifft.
    Sie lässt sich bei mehr als 90 Prozent der über 65-Jährigen und immerhin schon bei knapp einem Viertel (!)
    der 34-Jährigen nachweisen. Erste Beschwerden treten meist zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr auf.

     

    Arthrose ist gekennzeichnet durch den Verschleiß des Gelenkknorpels und macht sich vor allen Dingen durch schmerzende Gelenke und im weiteren Verlauf auch durch Einschränkung der Beweglichkeit der betroffenen Gelenke bemerkbar. Unbehandelt kann die Arthrose ein Gelenk völlig zerstören und den Patienten somit in seiner Lebensqualität massiv einschränken. Am häufigsten kommt die Arthrose an den Gelenken der unteren Extremität (Hüfte, Knie, Sprunggelenk, Fuß) vor. Sie kann aber prinzipiell jedes Gelenk betreffen. Wichtig ist zum einen die Früherkennung von Faktoren, die unbehandelt zu einer Arthrose führen können (z.B. Fehlbelastungen, muskuläre Ungleichgewichte, Beckenschiefstände etc.) zum anderen aber auch die Behandlung der bereits eingetretenen Arthrose und somit die Vermeidung des Fortschreitens dieser sehr schmerzhaften Erkrankung.

     

    Da die Arthrose oder die Folgen dieser Erkrankung das häufigste Krankheitsbild in einer orthopädischen Praxis darstellen, haben wir uns speziell auf diesem Gebiet fortgebildet und sind nun das erste von der Deutschen Gesellschaft für Arthrosemedizin (DGFAM) zertifizierte Arthrose- Center.

     

    Im Rahmen einer speziell für Arthrose- erkrankte Patienten eingerichteten

    Arthrosewahlleistungssprechstunde nehmen wir uns daher Zeit für Sie:

     

    • Es erfolgt zunächst ein ausführliches Gespräch, in dem sie uns ihre Probleme schildern.

    • Im Anschluss erfolgt eine körperliche Untersuchung des gesamten Bewegungsapparates, um die Ursache
      der Erkrankung (Fehlbelastung, Achsabweichungen, Schiefstände etc.) zu erkennen.

    • Dann erfolgt die gezielte Untersuchung des schmerzenden Gelenkes, bei Bedarf auch mit bildgebenden Verfahren wie Ultraschall oder Röntgen.

    • Im weiteren Verlauf erstellen wir mit Ihnen zusammen einen auf Sie individuell zugeschnittenen Therapieplan, den sie als ausgedruckte Version mit nach Hause nehmen können.

    • Auf Wunsch und bei Bedarf können Sie eine Beratung durch einen ausgebildeten Physiotherapeuten und auch durch einen ausgebildeten Orthopädietechniker erhalten.

    • Nach Erstellung ihres Therapieplanes leiten wir die Behandlung in die Wege und führen regelmäßige Kontrollen durch, in denen sie uns ihre Fortschritte und Erfolge schildern können.

    • Sollte doch einmal die Notwendigkeit einer Operation- sei es eine Gelenkspiegelung (=Arthroskopie) oder die Implantation eines Kunstgelenkes (=Endoprothese)- bestehen, so werden wir Sie auch hierbei begleiten.
      Zum einen führen wir einige Operationen selbst durch, zum anderen können wir Ihnen Operationstermine bei unseren Kooperationspartnern oder selbstverständlich auch bei einem Krankenhaus Ihrer Wahl vermitteln.

     

    Die moderne  Behandlung einer Arthrose sowie selbstverständlich auch die Prophylaxe einer Arthrose beinhaltet heutzutage nicht nur die Verordnung eines Schmerzmittels, sondern bedarf einer vielschichtigen Therapie.

    Wir sind die Experten auf diesem Gebiet. Bitte sprechen Sie uns an.

     

  • 6. Gutachtenwesen

    Sie hatten einen Verkehrsunfall oder liegen aus anderen Gründen in einem Rechtsstreit, in dem es um ihre Gesundheit geht? Wir sind ihr kompetenter Partner wenn es um Gutachten auf dem chirurgischen, unfallchirurgischen oder orthopädischen Sektor geht.

     

    Wir beraten Sie gerne und fertigen ein entsprechendes Gutachten für Sie bzw. Ihre Versicherung an.

    Bitte sprechen Sie uns gerne an.

     

  • 7. Akupunktur

    Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM), zu der auch die Akupunktur gehört, ist ein ca. 2000 Jahre altes Therapieverfahren, das  auch im Zeitalter unserer modernen, geräte- und pharmazieorientierten Medizin einen großen Stellenwert besitzt. Bis in das Jahr 2006 lief in Deutschland die weltweit größte Studie bezüglich der Abklärung der Wirksamkeit von Akupunkturbehandlungen.

     

    Die Ergebnisse waren so gut, dass der Bundesausschuss für Ärzte, Krankenhäuser und Krankenkassen

    einen Teilbereich der Akupunktur in den Leistungskatalog der Krankenkassen aufgenommen hat.

    Seit dem 01.01.2007 ist die Behandlung einiger Erkrankungen des Bewegungsapparates durch  Akupunktur

    also für jeden Patienten über die Krankenkasse abrechenbar und gilt als ein anerkanntes und sehr wirksames Therapieverfahren.

     

    Anwendungsbereiche für die Akupunktur:

    • Schmerzen an der Lendenwirbelsäule/Ischiasschmerzen
    • Nackenschmerzen (Halswirbelsäule und Schultern)
    • Schmerzen des Bewegungsapparates (z.B. Arthrose der Knie, Schultern, Sprunggelenke etc.)
    • Rheumatische Erkrankungen
    • Kopfschmerzen/Migräne
    • Tennis- /Golferellenbogen
    • Reizzustände der Sehnen (z.B. Achillessehnenreizung)

     

    Wir führen darüber hinaus noch bei einer Vielzahl weiterer Erkrankungen Akupunktur durch.

    Sprechen Sie uns einfach an, wir beraten Sie gerne.

  • 8. Durchgangsarzt/Berufsgenossenschaft

    Ein Durchgangsarzt – kurz: D-Arzt – ist ein Facharzt für Chirurgie mit Schwerpunkt Unfallchirurgie

    oder ein Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie mit Zusatzbezeichnung „Spezielle Unfallchirurgie“,

    der von den Berufsgenossenschaften eine besondere Zulassung erhalten hat. Diese wird nur bei lang-

    jähriger Erfahrung im Umgang mit schwer unfallverletzen Personen und den entsprechenden räumlichen Voraussetzungen vergeben. Der Durchgangsarzt ist für die Durchführung der Behandlung nach

    Arbeitsunfällen und Wegeunfällen zuständig. Als Arbeitsunfälle gelten beispielsweise auch Schulunfälle

    und Unfälle von Helfern im Straßenverkehr. Selbständige können freiwilliges Mitglied einer Berufs-

    genossenschaft werden; auch dann sind die D-Ärzte zuständig.

     

    Wir haben diese Zulassung von den Berufsgenossenschaften erhalten und können somit sämtliche

    Arbeits-/Schul- und Wegeunfälle behandeln.

     

    Wir übernehmen sowohl die Akutversorgung und – diagnostik eines frischen Arbeitsunfalles inkl.

    Aufnahme des Unfallberichtes wie auch die Nachbetreuung nach z.B. besonders schweren und

    ggf. operativ behandelten Arbeitsunfällen.

     

    Sprechen Sie uns gerne an- wir beraten Sie gerne.

     

     

  • 9. Ambulante operative Tagesklinik/OPs

    Wir führen sowohl in unserer Praxis als auch in der ambulanten Tagesklinik im Girardethaus

    in Essen Rüttenscheid eine Vielzahl ambulanter Operationen durch.

     

    Hierzu zählen insbesondere:

    • Gelenkspiegelungen (=Arthroskopien) der Knie
    • Entfernung von Schleimbeuteln
    • Operationen bei Tennis- und Golferellenbogen
    • Entfernung von gutartigen Weichteiltumoren („Lipome“)

     

     

    Diverse fußchirurgische OPs wie z.B.

    • Hallux valgus OPs
    • Hallux rigidus OP (= Gelenklösung bei knöcherner Versteifung des Großzehengelenkes)
    • M. Ledderhose

     

    Diverse handchirurgische Operationen wie z.B.

    • Karpaltunnelsyndrom- OP
    • Ringbandstenose OP (= schnellender oder springender Finger)
    • Dupuytren- Kontrakturen der Hand
    • Entfernung eines Ganglions
    • Entfernung von Osteosynthesematerial nach unfallchirurgischen OPs

     

    Wir führen außerdem noch diverse weitere Operationen ambulant durch.

    Sprechen Sie uns bei Fragen gerne an.

     

  • 10. Digitales Röntgen

    Für eine umfassende Diagnostik und Klassifikation einer Erkrankung ist das Röntgen in der

     Orthopädie und Unfallchirurgie unerlässlich.

     

    Mit Hilfe der Röntgen- Diagnostik können Aussagen und Einschätzungen über den Zustand

    eines Gelenkes gemacht werden, Knochenbrüche können bestätigt oder ausgeschlossen werden etc.

    Wir benutzen in unserer Praxis ein digitales Röntgengerät, um qualitativ hochwertige Röntgenbilder

    zu erzeugen und gleichzeitig die Strahlenbelastung des Patienten auf ein Minimum zu reduzieren.

     

    Die Röntgenbilder lassen sich digital speichern und weiterverarbeiten, so dass ein schneller Zugriff

    und Versand der Bilder jederzeit möglich ist.

    Auf Wunsch fertigen wir eine CD ihrer Röntgenbilder für sie an.

     

  • 11. Einlagen und Prothesenversorgung

    Es gibt eine Vielzahl von Erkrankungen, bei denen die Versorgung mit einer Einlage eine sinnvolle und sogar

    oft heilende Wirkung hat. Entgegen der häufigen Meinung, Einlagen wären nur bei Erkrankungen der Füße sinnvoll,bietet die Einlagenversorgung ein weitaus größeres Spektrum. So können Fehlbelastungen in der Wirbelsäule bis hoch zu den Schultern und dem Nacken sowie Fehlbelastungen in Knien und Hüften ebenfalls durch Einlagen versorgt und korrigiert werden.

     

    Hierbei ist die Bestimmung, welche Einlage exakt für ihre Erkrankung die richtige ist, von besonderer Bedeutung.

    Aus diesem Grunde analysieren wir sehr genau ihr Gangbild und ihre Beschwerden und passen ihnen im Anschluss die für sie individuell am besten geeignete Einlage an.

     

    Hier nur ein paar Beispiele für Einlagen, um ihnen zu verdeutlichen,

    wie reichhaltig die Auswahl an Einlagen ist.

     

    • Kork- Leder- Einlagen- ¾- lang oder langsohlig
    • Weichpolsterungseinlagen
    • Kunststoffeinlagen
    • Diabetes adaptierte Einlagen
    • Sporteinlagen
    • Sensomotorische Einlagen
    • Schaleneinlagen
    • Pro- und supinierende Einlagen

     

    Oftmals sind sogar Kombinationen aus den oben genannten Einlagen erforderlich. Diese werden dann individuell für Sie gefertigt. Gemeinsam werden wir den für sie richtigen Einlagentyp finden- sprechen Sie uns gerne an.

Schmerzbekämpfung ohne Tabletten.

Schauen Sie sich die verschiedenen Methoden im Video an.

Kinesiotape

Hydrojet

Wahlleistungen

  • 1. Kinesio-Taping

    Das Kinesio-Taping stellt eine ganzheitliche und medikamentenfreie Therapiemethode mit einem breiten Behandlungsspektrum dar. Die ursprünglich aus der japanischen Heilkunde stammenden Tapes sind mittlerweile nicht nur im Spitzensport sondern auch im alltäglichen Praxisgebrauch angekommen.

     

    Das Material besteht aus einer sehr gut hautverträglichen Baumwolle mit einer erstaunlichen guten Fixierbarkeit. Das Kinesio- Taping ist in vielen Ländern als unterstützende Therapie etabliert und ein Bestandteil moderner Behandlungskonzepte.

     

    Zu den häufigsten Anwendungsbereichen gehören:

    • HWS-Syndrom (muskuläre Dysbalance, Arthrose, Kopfschmerz)
    • Migräne
    • Karpaltunnelsyndrom
    • Tennis- oder Golferellenbogen
    • LWS-Syndrom (ISG-Blockierung, Ischialgien)
    • Skoliosen
    • Impingment-Syndrom (=“Schulterenge- Erkrankung“)
    • Arthrose
    • Gelenkverstauchungen/-zerrungen
    • Spastiken
    • Lähmungen
    • Polyneuropathie
    • Lymphödeme oder Blutergüsse am gesamten Körper
  • 2. Hydrojet

    Der Hydrojet, oder auch Wasserbettmassage genannt, ist eine immer verfügbare und zeitsparende Methode, dem Körper die notwendige Entspannungszeit zu gönnen.

    Sie liegen in leichter Kleidung entspannt auf einem Wasserbett. Eine Massagesitzung dauert 15- 20 Minuten ohne Kreislaufbelastung und Ruhezeit. Nachschwitzen oder Abtrocknen entfällt. Die sanfte Kraft des Wassers fördert die Durchblutung, lockert die Muskulatur, löst Verspannungen und aktiviert den Stoffwechsel.

     

  • 3. Stoßwellentherapie

    Bei der Extrakorporalen Stoßwellentherapie (ESWT) werden Schalldruckwellen erzeugt, die in der Tiefe des

    Körpers gebündelt (=fokussiert) werden. Diese Verdichtung der Stoßwellen kann dann durch rhythmische und wiederkehrende Anwendung zur Zerrüttung eines Festkörpers, beispielsweise einer Verkalkung führen.

    Die Verkalkung wird durch die Stoßwellenbehandlung zu feinsten Partikeln zerrieben und kann dann

    vom Körper aufgenommen und auf dem Blutweg abtransportiert und ausgeschieden werden.

     

    Oft kann mit diesem Verfahren eine Operation umgangen werden.

     

    Anwendungsbereiche für die Stoßwellenbehandlung sind:

    • Kalkschulter
    • Reizung der Achillessehne („Achillodynie“)
    • Fersensporn
    • Golfer- und Tennisellenbogen
    • Muskuläre Verspannungen
    • Unzureichend verheilte Knochenbrüche („Pseudarthrosen“)
    • Schleimbeutelentzündungen („Bursitiden“)

     

    Das Anwendungsspektrum der Stoßwelle ist noch deutlich breiter.

    Diesbezüglich beraten wir Sie gerne persönlich.

  • 4. Akupunktur

    Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM), zu der auch die Akupunktur gehört, ist ein ca. 2000 Jahre altes Therapieverfahren, das  auch im Zeitalter unserer modernen, geräte- und pharmazieorientierten Medizin einen großen Stellenwert besitzt. Bis in das Jahr 2006 lief in Deutschland die weltweit größte Studie bezüglich der Abklärung der Wirksamkeit von Akupunkturbehandlungen.

     

    Die Ergebnisse waren so gut, dass der Bundesausschuss für Ärzte, Krankenhäuser und Krankenkassen

    einen Teilbereich der Akupunktur in den Leistungskatalog der Krankenkassen aufgenommen hat.

    Seit dem 01.01.2007 ist die Behandlung einiger Erkrankungen des Bewegungsapparates durch  Akupunktur

    also für jeden Patienten über die Krankenkasse abrechenbar und gilt als ein anerkanntes und sehr wirksames Therapieverfahren.

     

    Anwendungsbereiche für die Akupunktur:

    • Schmerzen an der Lendenwirbelsäule/Ischiasschmerzen
    • Nackenschmerzen (Halswirbelsäule und Schultern)
    • Schmerzen des Bewegungsapparates (z.B. Arthrose der Knie, Schultern, Sprunggelenke etc.)
    • Rheumatische Erkrankungen
    • Kopfschmerzen/Migräne
    • Tennis- /Golferellenbogen
    • Reizzustände der Sehnen (z.B. Achillessehnenreizung)

     

    Wir führen darüber hinaus noch bei einer Vielzahl weiterer Erkrankungen Akupunktur durch.

    Sprechen Sie uns einfach an, wir beraten Sie gerne.

  • 5. Injektionstherapie

    Die Gabe von Medikamenten in das Gelenk ist eine häufig angewandte und sinnvolle Technik, um Gelenkbeschwerden zu behandeln, die sich durch alleinige Gabe von Schmerztabletten nicht bessern lassen.

     

    Welche Vorteile haben Spritzen direkt in das Gelenk?

    Die wirksamen Substanzen werden direkt an den Wirkungsort gebracht. Es tritt eine direkte schmerz- und entzündungshemmende Wirkung am Ort des Problems auf Gleichzeitig kann durch Gabe eines nur lokal wirksamen Betäubungsmittels herausgefunden werden, ob genau die behandelte Struktur für die Beschwerden des Patienten verantwortlich ist. Neben der Medikamentengabe kann ein Gelenkerguss abpunktiert werden und eventuell eine

    Punktatanalyse durchgeführt werden. Die Entlastung des Ergusses bringt zudem eine Symptomlinderung

    Diese Art der Behandlung ist trotz der mit jeder Injektion verbundenen Injektionsrisiken eine für den Körper insgesamt schonende Methode, da nur eine geringe Medikamentendosis erforderlich ist und so Nebenwirkungen für den Gesamtorganismus minimiert werden.

     

    Welche Nachteile haben Spritzen?

    Nachteilig sind alle Risiken einer Spritze, insbesondere die einer Infektion.

    Bei korrekter Vorgehensweise ist das Risiko jedoch sehr gering.

     

    Bei welchen Erkrankungen kann eine Infiltrationstherapie sinnvoll sein?

    • Rückenschmerzen aufgrund von Veränderungen der Wirbelgelenke
    • Schulterarthrose
    • Hüftgelenksarthrose
    • Kniegelenksarthrose
    • Sprunggelenksarthrose
    • Fingergelenksarthrose

     

    Welche Substanzen werden bei Injektionen in Gelenke eingesetzt?

    Weit verbreitet sind Glukokortikoide, die insbesondere bei hochakuten und schmerzhaften Arthrosen sehr hilfreich sind. Die Dosierung ist abhängig von der Gelenkgröße sowie der Art des Glukokortikoids. Die Anzahl der möglichen Injektion ist begrenzt, da sonst Knorpel- und Sehnenveränderungen auftreten können. Die Wirkung einer Injektion liegt zwischen 2 und 8 Wochen, bei kleineren Gelenken hält die Wirkung oftmals länger an.

     

    Die Hyaluronsäure wird von vielen Fachgesellschaften als Alternative oder Ergänzung in der Arthrosetherapie empfohlen. Die Hyaluronsäuren scheinen in der Gelenkfunktion als auch in der Entstehung der Gelenkerkrankungen eine zentrale Rolle zu spielen. Die Injektionsserien mit diesen Medikamenten sollen zahlreiche positive Effekte haben. Es soll eine schmerzlindernde Wirkung haben, eine entzündungsreduzierender Effekt soll bestehen und es soll einen positiven Effekt auf die Zusammensetzung der Gelenkflüssigkeit geben, der dem Wiederaufbau der Knorpelschutzschicht gleich kommt. Es gibt einige Studien die einen Langzeiteffekt im Sinne eines verlangsamten Knorpelverschleißes dokumentieren. Die Hyaluronsäuren haben vor allem bei beginnenden bis leicht fortge-schrittenen Arthrosen ihren Stellenwert, insbesondere zur Verzögerung oder sogar zur Vermeidung einer Prothese.

     

  • 6. Pedobarographie - die Fußdruckmessung

    Die Fußdruckmessung zeigt ohne Röntgenbelastung die genaue Belastungsverteilung an der Fußsohle.

    Viele Fehlstellungen, Schmerzen und Erkrankungen des Fußes und des Sprunggelenks können mit der Fußdruckmessung gezeigt werden.

    Der Fußabdruck sagt sehr viel über die Fußgesundheit aus. Durch die Darstellung der genauen Lastverteilung beim Auftreten, aber auch bei der Abrollbewegung, spiegelt die Fußdruckmessung die Situation der Gelenke, Sehnen und Weichteile im Fuß wider. Fehlbelastungen sowohl im Stand aber auch bei belastendem Gang können so erkannt und im Anschluss gezielt behandelt werden.

     

    Wie funktioniert die Fußdruckmessung (Pedobarographie)?

    Auch im Rahmen der körperlichen Untersuchung machen wir uns „podometrische“ Verfahren zu Nutze.

    Zum Beispiel schauen wir uns ihre Schuhsohlen an, um hier eine eventuelle Fehlbelastung durch ungleiches Ablaufen der Sohlen zu erkennen. Des weiteren schauen wir uns ihre Fußsohlen an, um anhand der Schwielenbildungen einen Hinweis auf eine eventuelle Fehlbelastung zu erhalten.

    Die computergestützte Auswertung von Fußabdrücken mittels moderner Fußdruck-Messstationen folgt diesem Prinzip, bringt aber wesentlich detailliertere Resultate. Auch Gleichgewichtsstörungen oder Koordinationsstörungen - also Symptome aus dem neurologischen Bereich - können mittels Fußdruckmessung exakt dargestellt werden. Das macht die Fußdruckmessung zu einer universellen orthopädischen Diagnostikmethode. Die Fußdruckmessung zeigt gesundheitliche Probleme nicht nur im Bereich von Knochen, Muskeln, Sehnen und Gelenken auf.

    Bei der Auswertung des Abrollverhaltens bei der Schrittanalyse zeigt die Fußdruckmessung auch Details aus der Motorik, der Koordination und des Zusammenwirkens von Nervensystem und Bewegungssystem auf.

    Die Fußdruckmessung misst also die Lastverteilung des Fußes im Stehen. Die Fußdruckmessung zeigt diese Lastverteilung aber auch dynamisch: beim Gehen und Abrollvorgang des Fußes. Die Fußdruck-Meßstation ist dabei eine komplexe apparative Diagnosemethode. Für die Auswertung der Fußdruckmessung oder Pedobarographie benötigt man das Expertenwissen des Fuß- und Sprunggelenksspezialisten.

     

    In welchen Fällen wird eine Fußdruckmessung (Pedobarographie) eingesetzt?

    Eine Fußdruckmessung kann alle medizinisch relevanten Vorgänge im Fuß, Sprunggelenk, Knie sowie der Statik der Beinachse abbilden.

     

    Hier nur einige Beispiele:

    • Fersensporn
    • Hallux valgus
    • Hallux rigidus
    • Arthrose der Fußknochen
    • Fehlstellungen im Sprunggelenk
    • Fehlstellungen im Knie
    • Instabilität in Fuß und Sprunggelenk
    • Stoffwechselprobleme (diabetischer Fuß)
    • Koordinationsprobleme
    • Gleichgewichtsprobleme
    • Motorische Störungen beim Abrollen des Fußes

     

    Vorteile der  Fußdruckmessung (Pedobarographie):

    Die Fußdruckmessung gehört gemeinsam mit den bildgebenden Verfahren - Röntgen, Ultraschall, MRT, CT -

    zu den grundlegenden und wichtigsten Diagnosemethoden des Fuß- und Sprunggelenksspezialisten.

    Trotz der entscheidenden medizinischen Vorteile der Fußdruckmessung werden die Kosten dieser Diagnosemethode noch nicht von allen gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Im Einzelfall beraten wir Sie gerne über Ihre Erstattungsmöglichkeiten. Anders als bei den bildgebenden Verfahren erhält der Orthopäde bei der Fußdruckmessung einen detaillierten Einblick in die funktionellen Aspekte der Fußgesundheit.

    Während Röntgen nur statische Bilder des Skeletts liefert, kann mit der Fußdruckmessung auch die Funktion, die Koordination und der Gang, analysiert werden. Die Fußdruckmessung ist dabei nicht- invasiv, kommt ohne Strahlung aus, und hat für den Patienten keinerlei nachteilige Folgen.

     

Über uns

 

Links

Dr. med. E. Sieber

Dr. med. M. Hemmer